Die Musik aus Kuba

 

 

Einen der bekannten kubanischer Pioniere der Son (traditionelle Kubanische Musik aus Santiago), FELIX DIMA  als Musiker zu begleiten (März-Mai 2001)war für mich als Liebhaber der kubanischen Musik eine große Erfahrung. Und das hat nichts mit Politik zu tun. Man lernt durch seine Worte die guten und die schlechten Seiten des Kommunismus kennen. Wichtig war seine Einstellung für die die kubanische Gesellschaft, was er für als Musiker für die Welt bedeutet, seine Geschichten, seine Frauen, seine Erlebnisse unter der kubanischen Regierung, seine Poesie, Lieder und alles, was  man als Lateinamerikaner nur von Filmen kennt, solche Sachen die auch keine Touristen in Kuba zu hören bekommen. Jeden Tag die wir mit FELIX in Ausland oder im Deutschland verbrachte, gaben mir neue Eindrücken, als "euro-latino" Mitbürgern konnte ich beim sehen die Naivität und die unerfahren gegen die europäische Machtimhaber die ihn wie eine Marionette bewegten. Trotzdem es war für mich als Musiker wie als Person einer großen Chance jemand wie der Felix Dima kennenzulernen und durch seine Persönlichkeit als alte Musiker wie er Kinder wie erwachsen faszinieren konnte. Unsere abends Auftritt in Rumänien während der Theater Festival 2001  waren für alle Teilnehmer ein großes Erfahrung neben ihm dabei zu sein. Seine Musik zu hören, seine Charisma und seine ewige Jugendselle Ausstrahlung die durch seine Musik geprägt hat machen die Kubaner als einer der Positiven  Personen dieser Planet. Er wird für mich immer als Vorbild für einen Musiker bleiben.

 

FELIX DIMA alias "Compay Tercero"


Durch Zufall sind wir drei Lateinamerikanischer Musiker aus Köln für die Tournee 2001 von der Veteranen Sänger aus Kuba Felix Dima in Rumänien engagiert worden, da der kubanischebehörden nur Felix Dima, aber nicht seinen restlichen drei Musiker eine Einreisemöglichkeit erteilte. Felix würde für sechseinhalb Monate engagiert, Konzerte und Festivals in Rumänien, Deutschland, Holland, Belgien sowie ein ausgedehntes Engagement in der Türkei-Bodrum waren die Schwerpunkte seiner Auslandsreise-Tournee.

Foto: Jesus, Luis, Felix & Fernando

 

In Köln startete dann die große Suche nach Musiker, die in der Lage waren mehrere Instrumente zu spielen und was genauso wichtig war, sie sollten Felix zusätzlich mit Chorgesang unterstützen. Eine davon war ich. Aus Deutschland-Köln kam der kubanische Tressist Jesus Salas und der Italienische Percussionist und Drummer

Maurizio Saccomanno hinzu später meine Landsmann Fernando Latorre. Wir waren sehr glücklich diesen beeindruckenden Musiker der alten Garde "Felix Dima" zu begleiten.

Felix ist eine lebende Legende der Kubanischen Musik. Unzählige Auftritte und Festivals auf Internationalen Bühnen, Tournee durch Europa und vor allem seine Bekanntschaft und Engagement in der Türkei haben ihn auch in diesem Jahr nach Europa geführt.

In Kuba ist er als "Compay tercero" bekannt. Da er Erfinder einer neuartigen Quartettbesetzung war Akustikgitarre und Bass in einer Person. Eine außergewöhnliche Besetzung ohne Bass Gitarre und Conguero nach dem legendären Vorbild des "Trio Matamoros". Ein weitere Wichtiges Instrument ist ebenso der kubanischen 3 doppelzeitige "Tres", das berühmte Gitarre aus Kuba der mit der Akustikgitarre eine armonische und melodiöse Klangkombination bildet. Hinzu kommen die Bongos + cencerro bzw. die Campana/Handglocke, die von einem Musiker gespielt wird. In den Refrains wird einhändig die Campana und mit der anderen Hand auf den Bongos Variationen der Conga gespielt, zu allem und als runder Abschluss kommen Percussions wie Guiro, la Clave, las maracas und Chorgesänge hinzu.

 

Das Repertoire von Felix Dima geht durch zu den Ursprüngen der kubanischen Musik, el Son und la Guaracha. Als ich zu der ersten probe kam, konnte ich es kaum fassen, dass ohne Bassgitarre, Congas oder Keyboards eine derartige Musik durch Deutschlandbühnen gespielt werden kann.

 

Ein Meilenstein meiner Karriere bleibt die Entdeckung, was am Beispiel der Felix Quartetts mit vier Instrumenten und Coros musikalisch möglich ist, aus einem Minimum wird ein Maximum an Musik an viele begeisterte Menschen transportiert.

 

 

 

Mit Son und Guaracha durch RUMÄNIEN,

 der „Garten der Frauen“.

 

(Bericht erschient im Magazin Euro-tropicana Jahr 2002) von: Luis Molina

 

Wo den sonst wenn nicht in Rumänien wird der Romantisismus gelebt und genau dort verschlug es drei Latinos und ein Italiener, um mit kubanischer Musik die rumänische Bevölkerung und vor allem die Frauen mit den wundervollen Melodien zu verzaubern. 

Felix Dima, Sänger und Gitarrist war als Botschafter der Liebe und der Poesie der traditionelle kubanischen Musik zum 8. Internationalen Theaterfestival der Stadt Sibiu eingeladen worden.

Jesus,Felix,Maria, Mauri und ich nach unsere erste Auftritt im Sibiu
Felix Dima und Frau Dr. Maria

 

 

Sibiu, eine beschauliche Stadt, die man früher auch Hermannstadt nammte, weil von Deutschesachsen erbaut wurde und bis heute an eine große deutsche Siedlung in Osteuropa erinnert. 

1990 würde diese Stadt von der sächsischen Bevölkerung verlassen um nach Deutschland auszuwandern, da man nach politischer wie auch wirtschaftliche Autonomie strebte. Als Erinnerung an diese kulturelle erbe wird jährlich ein international besetztes Theaterfestival Veranstalter Heutzutage spricht man in Sibiu neben der Muttersprache meistens englisch, spanisch oder italienisch und ich habe mich gefragt wie

 

                      

 

    Bei Maria zu Hause am feiern             Felix „wird wieder 18 Jahr alt“

 

 

 

 

 

die Menschen, all dieser Kenntnisse, all diese Sprachwissen erlangt haben; ganz einfach, die Rumänen lernen unheimlich viel durch Fernsehen, Telenovelas aus Südamerika, da diese Sendungen im Original mit rumänischen Untertiteln ausgestrahlt werden.

Das Festival bot neben großen Theaterstücken wie "Othello" erstklassige Darbietungen wie Tango aus Finnland, Flamenco u.v.m.

Wir haben uns u.a. mit dem Felix Dima Quartett die Darbietung der jungen brasilianischen Gruppe aus Bahia angesehen und waren überwältige von der Qualität und Ausdrucksstarke der noch jungen Schauspieler. Nicht nur diese Theatergruppe, sondern auch viele andere Künstler kamen spätabends noch in den Festivalclub ein "Come Together der Nationen" und bis zum frühen Morgen wurde jeden Tag gefeiert und gesungen.

Das Programm von Felix Dima fand bei der rumänischen Jugend großen Anklang. Kinder tanzten und sangen und waren unheimlich neugierig. Diese sympathische offenherzige Einstellung uns gegenüber war für uns ein Beweis, dass in Europa die Liebe andere Kulturen und deren Menschen nicht mit Angst und Hass begegnet werden soll.

Auf der Bühne konnte ich diese Energie fühlen. Kinder wie auch erwachsene machten unsere Auftritte zu unvergesslichem Erlebnis, alles zusammen tanzten zu der Son und la Guaracha als ob sie mit dieser Musik großgeworden sind. Ein Gefühl wie Südamerika und auf der großen Piazza Grande konnten Felix und seine Musiker mit den Menschen sprechen. Autogramme geben, Fotos und Freude schenken.

    

Sibiu

 

Wahrend der Festivalwoche wollten wir eigentlich auch ein wenig die transsilvanische Landschaft durchqueren und u.a. das Schloss von Dracula besuchen. Da wir ziemlich beschäftigen hörten wie nur, dass Dracula fast nichts mit Hollywood zu tun hat. In seinem Schloss, eine Art Gefängnis würden die gefangene in bekannte Manier mit einem Holzschlag mitten in Herz getötet, dies ist die die einzige Verbindung mit dem bekannten Grafen "Dracula".


       

 

Alle  fotos würden per Email  aus Sibiu gesendet

Copyright Luis Molina 2004